Thyroxin Tabletten in Österreich online bestellen (rezeptpflichtig)

| Produktname | Thyroxin |
| Dosierung | 25 µg, 50 µg, 75 µg, 100 µg, 125 µg, 150 µg, 175 µg, 200 µg |
| Wirkstoff | Levothyroxin-Natrium (L‑Thyroxin) |
| Darreichungsform | Tabletten zur oralen Anwendung |
| Beschreibung | Standardtherapie zur Behandlung der Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose), zur Strumaprophylaxe und -therapie, zur TSH‑Suppression nach Schilddrüsenkarzinom und als Begleittherapie. Rezeptpflichtig in Österreich. |
| Bestellung ohne Rezept | In Österreich nicht zulässig. Online‑Bestellung nur mit gültigem ärztlichem Rezept über die Apotheke. |
Thyroxin, auch als Levothyroxin oder L‑Thyroxin bezeichnet, ist ein synthetisches Schilddrüsenhormon, das den natürlichen Hormonbedarf des Körpers deckt, wenn die Schilddrüse zu wenig produziert. In Österreich gehört Levothyroxin zu den am häufigsten verordneten Medikamenten und ist ausschließlich auf Rezept erhältlich. Übliche Stärken sind 25, 50, 75, 100, 125, 150, 175 und 200 Mikrogramm. Die Therapie ist individuell und richtet sich nach Alter, Körpergewicht, Vorerkrankungen (zum Beispiel Herzerkrankungen), Begleitmedikation und vor allem nach Laborwerten (TSH, fT4, fT3). Eine regelmäßige ärztliche Kontrolle ist essenziell, insbesondere nach Dosisanpassungen.
Auf dieser Seite finden Sie umfassende Informationen zu Thyroxin für Patientinnen und Patienten in Österreich: vom richtigen Einnahmezeitpunkt, über Wechselwirkungen und typische Dosierungen, bis hin zu speziellen Situationen wie Schwangerschaft, Stillzeit oder Therapiewechsel zwischen unterschiedlichen Präparaten. Außerdem erklären wir, wie die Bestellung über eine seriöse Online-Apotheke in Österreich abläuft und welche gesetzlichen Rahmenbedingungen (Rezeptpflicht) zu beachten sind. Bitte beachten Sie: Die hier bereitgestellten Inhalte ersetzen nicht die persönliche Beratung durch Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder Ihre Apothekerin/Ihren Apotheker.
Preise und Verfügbarkeit von Thyroxin in Österreich
Die Kosten für Thyroxin (Levothyroxin) können je nach Hersteller, Packungsgröße und Dosierungsstärke variieren. In Österreich sind verschiedene Marken und Generika verfügbar. Preisunterschiede ergeben sich häufig aus der jeweiligen Dosierung (z. B. 50 µg versus 100 µg) und der Tablettenanzahl pro Packung. Grundsätzlich gilt: Für Patientinnen und Patienten mit ärztlichem Rezept erfolgt die Abgabe über die öffentliche Apotheke oder eine zugelassene Online-Apotheke. Abhängig von Tarif, Kassenvertrag und individueller Situation kann eine Erstattung durch die Krankenkasse möglich sein. Bitte erfragen Sie Details direkt bei Ihrer Apotheke oder Ihrer Sozialversicherung.
Packungsgrößen umfassen üblicherweise 30, 50, 60, 90 oder 100 Tabletten. Wer eine langfristige Therapie benötigt, profitiert oft von größeren Packungen, die pro Tablette meist günstiger sind. Dennoch sollten Änderungen der Packungsgröße immer in Absprache mit dem betreuenden Team erfolgen, um Konsistenz in der Einnahme sicherzustellen. Zu Ihrer Sicherheit empfiehlt sich, bei einem Präparatewechsel (zum Beispiel von einer Marke zum Generikum) eine ärztliche Kontrolle der Schilddrüsenwerte (TSH, fT4) nach 6–8 Wochen einzuplanen.
Bitte beachten Sie, dass Online-Preisvergleiche für rezeptpflichtige Arzneimittel in Österreich nur eingeschränkt aussagekräftig sind, da die Abgabe ohne Rezept nicht zulässig ist. Eine seriöse Apotheke wird stets die Vorlage eines gültigen Rezepts verlangen und berät Sie zu geeigneter Packungsgröße und Dosierung.
Wo kann ich Thyroxin in Österreich kaufen?
In Österreich dürfen Sie Thyroxin ausschließlich mit einem gültigen ärztlichen Rezept beziehen. Das gilt sowohl für öffentliche Apotheken vor Ort als auch für zugelassene Online-Apotheken. Der Bestellprozess online ist unkompliziert: Rezept hochladen oder postalisch einsenden, Dosierung und Packungsgröße wählen, Bestellung abschließen und die Lieferung bequem nach Hause erhalten. Seriöse Anbieter bieten zudem pharmazeutische Beratung an, unterstützen bei der Wahl der Dosierung und klären Wechselwirkungen.
Wir arbeiten mit etablierten Apothekenpartnern zusammen, die eine zügige Belieferung und diskrete Verpackung sicherstellen. Als Patientin/Patient profitieren Sie von klaren Informationen, nachvollziehbaren Abläufen und der Möglichkeit, bei Fragen direkt pharmazeutische Fachkräfte zu kontaktieren. So wird die Versorgung mit Ihrem Schilddrüsenmedikament zuverlässig und sicher – auch dann, wenn Sie nicht persönlich in einer Filiale erscheinen können.
Wichtig: Eine Selbstmedikation ohne ärztliche Diagnose ist bei Schilddrüsenhormonen nicht angezeigt. Die individuelle Dosierung richtet sich nach Laborparametern und klinischen Faktoren. Verlassen Sie sich daher auf die Expertise Ihres Behandlungsteams und nutzen Sie den Online-Kauf als bequemen, aber regulierten Versorgungsweg.
Thyroxin in Österreich: Rezept einlösen und Lieferung
So geht’s Schritt für Schritt: Rezept von Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt erhalten, Online-Apotheke auswählen, Rezept einreichen (digital oder per Post), gewünschte Dosierung und Packungsgröße angeben, Identitätsprüfung durchführen (falls erforderlich) und Bestellung abschließen. Nach pharmazeutischer Prüfung wird Ihr Thyroxin an Ihre Lieferadresse versandt. Bei Rückfragen meldet sich die Apotheke proaktiv, um die sichere Abgabe zu gewährleisten.
Was ist Thyroxin (Levothyroxin)?
Thyroxin enthält Levothyroxin-Natrium, ein synthetisch hergestelltes Schilddrüsenhormon, das dem körpereigenen Thyroxin (T4) entspricht. Im Organismus wird T4 in das biologisch aktive Triiodthyronin (T3) umgewandelt. Schilddrüsenhormone steuern zahlreiche Stoffwechselprozesse, beeinflussen Herz-Kreislauf-Funktion, Energieumsatz, Psyche, Wachstum und Entwicklung. Ein Mangel an Schilddrüsenhormonen führt zu Müdigkeit, Kälteempfindlichkeit, Gewichtszunahme, Haarausfall, trockener Haut, Verstopfung, depressiver Stimmung und bei Kindern zu Entwicklungsstörungen. Durch die Gabe von Levothyroxin werden diese Defizite ausgeglichen.
In Österreich kommt Levothyroxin in unterschiedlichen Stärken zum Einsatz, um eine präzise, fein abgestufte Dosierung zu ermöglichen. Die Therapie zielt darauf ab, eine Euthyreose (ausgeglichene Schilddrüsenfunktion) zu erreichen und langfristig stabil zu halten. Dabei dient der TSH‑Wert als wichtigster Leitparameter für die Dosisfindung; ergänzend werden fT4 (und je nach Situation fT3) berücksichtigt.
Anwendungsgebiete von Thyroxin
Thyroxin wird verordnet bei:
- Primärer Hypothyreose (z. B. Hashimoto‑Thyreoiditis)
- Sekundärer Hypothyreose (selten; zentrale Ursache)
- Strumaprophylaxe bzw. -therapie (z. B. nach Operation oder Radiojodtherapie)
- TSH‑Suppressionstherapie (z. B. nach Schilddrüsenkarzinom gemäß onkologischer Vorgaben)
- Begleittherapie bei Hyperthyreose nach Erreichen der Euthyreose (in Kombination mit Thyreostatika, je nach ärztlicher Anordnung)
Die konkrete Indikation, der Ziel‑TSH‑Bereich und die Dosisanpassungen legt Ihre behandelnde Ärztin/Ihr behandelnder Arzt fest. Die Inhalte auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information.
Wirkmechanismus von Levothyroxin
Levothyroxin ersetzt fehlendes Schilddrüsenhormon T4 und normalisiert dadurch hormonabhängige Prozesse im Körper. Nach oraler Einnahme wird es im Dünndarm resorbiert. Der Wirkspiegel wird durch Einnahmezeitpunkt, Magen‑Darm‑Faktoren und Wechselwirkungen mit Nahrungsmitteln und Medikamenten beeinflusst. Ein Teil des aufgenommenen T4 wird peripher zu T3 deiodiert, welches an nukleäre Rezeptoren bindet und die Expression stoffwechselrelevanter Gene steuert. Das klinische Ansprechen zeigt sich nicht sofort: Erst nach mehreren Tagen bis Wochen entsteht ein neues Gleichgewicht; deshalb werden Kontrollen sinnvollerweise 6–8 Wochen nach einer Dosisänderung durchgeführt.
Einnahme und praktische Anwendung
Für eine gleichmäßige Resorption gilt in Österreich (wie international) folgende Standardempfehlung: Thyroxin morgens nüchtern etwa 30 Minuten (idealerweise 30–60 Minuten) vor dem Frühstück mit einem vollen Glas Wasser einnehmen. Alternativ ist auch eine späte Abendgabe 3–4 Stunden nach der letzten Mahlzeit möglich – wichtig ist die konsequente tägliche Einnahme zur gleichen Zeit und in gleicher Relation zu den Mahlzeiten.
Wichtig: Bestimmte Nahrungsmittel und Ergänzungen hemmen die Aufnahme von Levothyroxin. Halten Sie insbesondere zu folgenden Substanzen einen Abstand von mindestens 2–4 Stunden ein:
- Calcium‑ oder Eisenpräparate, Magnesium, Aluminium‑haltige Antazida
- Soja‑haltige Produkte (einschließlich Säuglingsnahrung)
- Ballaststoffreiche Nahrungsergänzung, Colestyramin/Colesevelam, Sevelamer
- Orlistat
Kaffee unmittelbar nach der Einnahme kann die Resorption vermindern. Warten Sie nach der Tablette mindestens 30 Minuten mit Kaffee. Eine gleichbleibende Routine minimiert Schwankungen im Hormonspiegel.
Dosierung bei Erwachsenen
Die individuell richtige Dosis hängt von Diagnose, Körpergewicht, Alter, Begleiterkrankungen (z. B. koronare Herzkrankheit) und Laborwerten ab. Häufige Startschemata sind:
- Jüngere, herzgesunde Erwachsene: Start oft bei 50–100 µg/Tag, anschließende Titration in 12,5–25‑µg‑Schritten alle 6–8 Wochen nach TSH/fT4.
- Ältere Patientinnen/Patienten oder mit kardialen Vorerkrankungen: vorsichtiger Einstieg mit 12,5–25 µg/Tag, langsame Steigerung unter engmaschiger Kontrolle (Vermeidung von Tachykardie/Arrhythmie).
- Nach totaler Thyreoidektomie: Der Erhaltungsbedarf liegt häufig bei etwa 1,6 µg/kg/Tag; individuelle Anpassung erforderlich, besonders bei TSH‑Suppression.
Die meisten Erwachsenen benötigen als Erhaltungsdosis etwa 75–150 µg/Tag; der Bereich kann jedoch abweichen. Ziel ist ein TSH im individuellen Zielkorridor (typisch 0,4–4,0 mIU/l, je nach Leitlinie und klinischem Kontext). Dosisänderungen entfalten ihre volle Wirkung erst nach Wochen – daher Kontrollen nicht zu früh veranlassen.
Dosierung bei Kindern und besonderen Patientengruppen
Bei Neugeborenen, Säuglingen und Kindern gelten eigene Dosisbereiche (pro kg Körpergewicht) und engmaschige Kontrollen, da Schilddrüsenhormone essenziell für Wachstum und neurologische Entwicklung sind. Säuglinge mit angeborener Hypothyreose erhalten meist höhere µg/kg‑Dosen, die mit zunehmendem Alter sinken. Tabletten können – wenn nötig – in etwas Wasser zerkleinert und unmittelbar verabreicht werden. Bitte befolgen Sie die Anweisungen der Pädiatrie akkurat.
Besondere Situationen:
- Ältere Patientinnen/Patienten: niedrigere Einstiegsdosen, langsamere Titration.
- Koronare Herzkrankheit/Arrhythmien: sorgfältige Überwachung, Überdosierung vermeiden.
- Adipositas/Untergewicht: Dosis richtet sich primär nach Laborwerten, nicht nur nach Gewicht.
- Leber‑/Nierenerkrankungen: mögliche Anpassungen und engmaschige Laborkontrollen.
- Malabsorptionssyndrome (z. B. Zöliakie): Aufnahme kann reduziert sein; ärztliche Anpassung erforderlich.
Schwangerschaft und Stillzeit
In der Schwangerschaft steigt der Bedarf an Schilddrüsenhormonen häufig an. Viele Patientinnen benötigen eine Dosissteigerung von circa 25–50 %; die genaue Anpassung erfolgt durch Ihre Ärztin/Ihren Arzt anhand von TSH/fT4. Ein gut eingestellter Schilddrüsenhormonspiegel ist für die gesunde Entwicklung des Kindes wichtig. Informieren Sie Ihr Behandlungsteam sobald Sie einen Kinderwunsch haben oder schwanger sind.
In der Stillzeit ist Levothyroxin in den üblichen Dosen unbedenklich. Auch hier wird nach der Entbindung die Dosis häufig neu beurteilt. Kontrollen im 4–8‑Wochen‑Rhythmus in der Frühschwangerschaft und nach Dosisänderungen sind gängige Praxis.
Wechselwirkungen
Levothyroxin kann mit verschiedenen Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsmitteln interagieren. Informieren Sie Ärztin/Arzt und Apotheke über alle Präparate, die Sie einnehmen. Wichtige Interaktionen:
- Resorptionshemmung: Calcium‑/Eisenpräparate, Aluminium‑/Magnesium‑Antazida, Colestyramin/Colesevelam, Sevelamer, Orlistat, ballaststoffreiche Supplemente, Soja. Abstand 2–4 Stunden einhalten.
- Enzyminduktion: Carbamazepin, Phenytoin, Phenobarbital, Rifampicin – können den Hormonbedarf erhöhen; engmaschige Kontrollen.
- Protonenpumpeninhibitoren/H2‑Blocker: potenziell verminderte Resorption; Monitoring anpassen.
- Antikoagulanzien (z. B. Warfarin): Levothyroxin kann die Wirkung von Vitamin‑K‑Antagonisten verstärken. INR‑Kontrollen und ggf. Dosisanpassung sind erforderlich.
- Antidiabetika/Insulin: Schilddrüsenhormone beeinflussen den Glukosestoffwechsel; Blutzuckerkontrolle und Therapieanpassung können notwendig werden.
- Antidepressiva (z. B. Sertralin), Amiodaron: mögliche Wirkungsschwankungen – bitte ärztlich überwachen.
Beachten Sie außerdem: Unbehandelte Nebennierenrindeninsuffizienz stellt eine Kontraindikation dar; diese muss vor Therapiebeginn abgeklärt und behandelt werden.
Wirkmechanismus und Zielwerte
Die Therapie orientiert sich am TSH‑Spiegel als primärem Marker der Hypophysen‑Schilddrüsen‑Achse. Nach jeder Dosisänderung sollten Kontrollen frühestens nach 6–8 Wochen erfolgen. Im stabilen Verlauf sind Kontrollen in längeren Intervallen (z. B. alle 6–12 Monate) üblich. Zielbereiche können je nach Leitlinie, Alter und individueller Situation variieren. Bei onkologischer TSH‑Suppression gelten separate Zielwerte, die von der onkologischen Betreuung festgelegt werden.
Über‑ oder Unterdosierung: Symptome und Vorgehen
Anzeichen einer Überdosierung (Hyperthyreose‑ähnlich) können sein: Herzklopfen, innere Unruhe, Zittern, Schlafstörungen, Wärmeintoleranz, vermehrtes Schwitzen, Gewichtsabnahme, Durchfall, Muskelschwäche, Kopfschmerzen. Langfristig kann eine zu hohe Dosis das Risiko für Herzrhythmusstörungen und Knochendichteverlust erhöhen. Bei entsprechenden Symptomen bitte umgehend ärztlich abklären lassen und nicht eigenmächtig an der Dosis ändern.
Hinweise für eine Unterdosierung (persistierende Hypothyreose) sind u. a.: Müdigkeit, Frieren, Gewichtszunahme, trockene Haut, Verstopfung, depressive Verstimmung, verminderte Leistungsfähigkeit. Auch hier sollte eine ärztliche Kontrolle mit Labordiagnostik erfolgen, um die Dosis anzupassen.
Monitoring: TSH‑Zielwerte und Kontrollen
Das Monitoring umfasst typischerweise TSH und fT4. Nach jeder Dosisanpassung sollte man 6–8 Wochen bis zur Kontrollmessung warten, da der Organismus Zeit benötigt, um ein neues Gleichgewicht zu erreichen. Im stabilen Zustand reichen oft halbjährliche bis jährliche Kontrollen. Bei besonderen Situationen (Schwangerschaft, neue Medikation, stark veränderte Ernährung, Malabsorptionssyndrome) sind engere Intervalle sinnvoll.
Bei Wechsel des Präparats (z. B. von Marke zu Generikum) empfiehlt sich eine TSH/fT4‑Kontrolle nach 6–8 Wochen, da geringe Unterschiede in der Bioverfügbarkeit klinisch relevant sein können. Bleiben Sie möglichst beim gleichen Hersteller, wenn Ihre Werte stabil sind, und dokumentieren Sie jede Änderung sorgfältig.
Markenwechsel, Generika und Bioäquivalenz
In Österreich sind mehrere Levothyroxin‑Präparate verfügbar. Grundsätzlich sind Generika bioäquivalent, dennoch können kleine Unterschiede in der Resorption und Bioverfügbarkeit bestehen. Viele Ärztinnen und Ärzte empfehlen deshalb, nach Erreichen stabiler Werte das Präparat nicht unnötig zu wechseln. Ist ein Wechsel erforderlich (z. B. aufgrund von Verfügbarkeit, Unverträglichkeiten bestimmter Hilfsstoffe oder Kostengründen), sollte nach 6–8 Wochen eine Laborkontrolle folgen. Achten Sie bei Unverträglichkeiten auf Hilfsstoffe wie Laktose; einige Präparate sind laktosefrei.
Lagerung, Haltbarkeit und Entsorgung
Bewahren Sie Thyroxin in der Originalverpackung bei Raumtemperatur auf, geschützt vor Feuchtigkeit, Hitze und Licht. Badezimmer sind wegen der Feuchte ungeeignet. Achten Sie auf das Verfallsdatum und verwenden Sie keine abgelaufenen Tabletten. Nicht mehr benötigte oder abgelaufene Arzneimittel geben Sie bitte zur fachgerechten Entsorgung in der Apotheke ab – nicht über den Hausmüll oder das Abwasser entsorgen.
Sicherheit und Verträglichkeit
Bei korrekter Dosierung ist Levothyroxin in der Regel gut verträglich. Unerwünschte Wirkungen resultieren meist aus einer Überdosierung (siehe Symptome oben). Seltene allergische Reaktionen können auf Hilfsstoffe zurückzuführen sein. Bei Auftreten ungewöhnlicher Beschwerden (z. B. Hautausschlag, Schwellungen, Atembeschwerden) suchen Sie umgehend medizinische Hilfe. Teilen Sie Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt stets mit, welche Medikamente oder Nahrungsergänzungen Sie einnehmen.
Häufige Fragen (FAQ) zu Thyroxin
Kann ich Thyroxin mit Kaffee einnehmen? Besser nicht: Kaffee zeitnah zur Einnahme kann die Resorption vermindern. Warten Sie nach der Einnahme mindestens 30 Minuten mit Kaffee.
Was tun, wenn ich eine Dosis vergessen habe? Nehmen Sie die vergessene Dosis ein, sobald Sie es merken, wenn bis zur nächsten regulären Dosis genügend Zeit bleibt. Ansonsten lassen Sie die vergessene Dosis aus und nehmen Sie die nächste Dosis wie gewohnt. Keine Doppeldosis.
Darf ich die Tablette teilen? Viele Stärken sind teilbar. Verwenden Sie dafür am besten einen Tablettenteiler und beachten Sie die Markierung auf der Tablette. Bei Unsicherheit fragt man in der Apotheke nach.
Ist Soja problematisch? Sojaprodukte können die Resorption reduzieren. Halten Sie einen großzügigen zeitlichen Abstand (2–4 Stunden) zu Thyroxin ein und informieren Sie Ihr Behandlungsteam über eine Ernährungsumstellung.
Vorsichtsmaßnahmen
Beginnen Sie keine Selbstmedikation. Eine unbehandelte Nebennierenrindeninsuffizienz muss vor Therapiebeginn ausgeschlossen bzw. behandelt werden. Bei bekannter Herzerkrankung (z. B. Vorhofflimmern, KHK) ist eine langsame Titration und engmaschige Kontrolle erforderlich. Trinken Sie keinen Grapefruitsaft unmittelbar um die Einnahme (theoretisches Interaktionspotenzial, auch wenn klinische Relevanz gering ist; halten Sie eine Routine ein). Informieren Sie alle Behandler über Ihre Schilddrüsentherapie.
Mögliche Nebenwirkungen
Bei angemessener Dosis sind Nebenwirkungen selten. Zeichen einer Überdosierung umfassen Herzrasen, Nervosität, Schlafstörungen, Hitzegefühl, Schwitzen, Gewichtsabnahme, Durchfall, Tremor. Selten wurde über Kopfschmerzen, Hautreaktionen oder Haarausfall zu Therapiebeginn berichtet (letzteres meist vorübergehend). Suchen Sie ärztlichen Rat, wenn Symptome anhalten oder stark sind.
Nebenwirkungen richtig melden
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder Ihre Apotheke. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind. Die Meldung hilft, die Sicherheit von Arzneimitteln laufend zu bewerten.
Wechselwirkungen im Überblick
Halten Sie stets eine aktuelle Liste Ihrer Medikamente und Nahrungsergänzungen bereit. Teilen Sie diese Liste allen Behandlern mit, um Risiken zu minimieren. Beispiele für potenzielle Interaktionen sind Calcium‑/Eisenpräparate, Antazida, Colestyramin/Colesevelam, Sevelamer, Orlistat, Carbamazepin, Phenytoin, Phenobarbital, Rifampicin, Sertralin, Amiodaron, Protonenpumpenhemmer und Vitamin‑K‑Antagonisten (z. B. Warfarin). Ihr Behandlungsteam entscheidet über Kontrollen und Dosisanpassungen.
Empfehlungen unserer Spezialistinnen und Spezialisten
Unser pharmazeutisches Team empfiehlt Patientinnen und Patienten in Österreich: Bewahren Sie eine konstante Einnahmeroutine, vermeiden Sie ungeplante Präparatewechsel und halten Sie vereinbarte Laborkontrollen ein – insbesondere 6–8 Wochen nach Dosisänderungen oder einem Markenwechsel. Führen Sie eine Medikamentenliste, um Wechselwirkungen rasch zu erkennen. In besonderen Lebenssituationen (Schwangerschaft, Stillzeit, geänderte Ernährung, neue Begleitmedikation) informieren Sie Ihre Ärztin/Ihren Arzt frühzeitig, damit Ihre Schilddrüsentherapie optimal angepasst werden kann.
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